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Wenn man sein Geld einer Bank zur freien Verfügung stellt, dann macht man das, was in der Finanzsprache auch Geldanlage heißt. Die Geldanlage dient vor allem dazu, weiteres Geld zu verdienen. Denn die Kreditinstitute zahlen dafür, dass man bei ihnen sein Geld anlegt, ein Entgelt, das auch Zinsen heißt. Die Zinsen werden berechnet, indem man den Zinssatz prozentual auf die Anlagesumme bezieht. Die Zinsen werden monatlich gezahlt, was für den Anleger bedeutet, dass die Summe, die er angelegt hat, monatlich anschwillt und auf diese Weise weitere Zinsen erzeugt.
Dieses Phänomen trägt in der Bankbranche auch den Namen Zinseszins. Wenn man aber berechnen möchte, wie der angelegte Betrag zu einem früheren Zeitpunkt aussah, macht man das, was auch Abzinsung heißt. Da in der Zwischenzeit Zinsen gezahlt wurden, man aber den Betrag ohne diese Zinsen ermitteln möchte, hat dieses Verfahren auch den Namen erhalten, den es trägt. Die Umkehrrechnung bezeichnet man auch als Aufzinsung. Die Abzinsung kann man berechnen, indem man einer Formel aus der Finanzmathematik folgt. Sie ist ausgestattet mit einigen Variablen, für die lediglich die eigenen Zahlen einzusetzen sind.
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