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Gegen die private Krankenversicherung wird oft argumentiert, dass sich die Beitragsentwicklung der Krankenversicherung für ihre Mitglieder im Alter negativ auswirken würde. Sicher gab es Beitragssteigerungen, aber die traten in der GKV ebenso auf. Diese Beitragsentwicklung der Krankenversicherung resultierte nicht nur aus der immer älter werdenden Gesellschaft und der damit einhergehenden ansteigenden Leistungsbeanspruchung, sondern auch aus dem Kostenanstieg im Gesundheitswesen und dem medizinischen Fortschritt.
Der Beitragsentwicklung im Alter versucht die private Krankenversicherung mittels Altersrückstellungen, die schon früh den Beiträgen entnommen werden entgegenzuwirken. Außerdem sind die Mitglieder der privaten Krankenversicherung seit dem 01. Januar 2000 zu einem 10 prozentigen Aufschlag auf ihre Beiträge verpflichtet um die Beitragsentwicklung im Alter abzufangen. Die private Krankenversicherung will durch diese Maßnahmen die Beitragsentwicklung steuern und die Beiträge konstant halten.
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