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Das, was in der Finanzsprache als Bundesschatzbrief bezeichnet wird, ist nichts anderes als ein Wertpapier des Bundes, das man als Privatperson käuflich erwerben kann. Die Mindestsumme, die angelegt werden kann, beträgt 50 Euro. Für diese Anlage erhält man ein Entgelt, das in der Finanzsprache auch Zinsen genannt wird. Der Vorteil beim Bundesschatzbrief liegt darin, dass die Zinsen von Jahr zu Jahr steigen, was bei gewöhnlichen Anlageformen nicht der Fall ist. Ferner gibt es noch die Unterscheidung zwischen einem Bundesschatzbrief mit einer Laufzeit von sechs Jahren und einem, dessen Laufzeit ein Jahr länger ist.
Dasjenige Wertpapier mit einer Laufzeit von sieben Jahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zinsen erst am Ende der Laufzeit gezahlt werden. Beim Bundesschatzbrief mit einer Laufzeit von sechs Jahren werden die Zinsen immer am Ende eines Jahres ausgezahlt. Ein weiteres Merkmal des Bundesschatzbriefes ist es, dass dieses Wertpapier nicht in den Börsenhandel gegeben wird.
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