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Eine GmbH heißt in der Fachsprache Gesellschaft mit beschränkter Haftung, wobei die Gesellschafter aus mehreren Personen bestehen können. Wenn die GmbH einem Gewerbe nachgeht, kann es vorkommen, dass sie Verluste erleidet. Fachlich gesprochen heißt das, dass sie rote Zahlen schreibt. Folglich braucht die GmbH Geld, um besser wirtschaften zu können und aus der Krise bzw. den roten Zahlen herauszukommen. Im Idealfall sollten sogar wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Doch woher sollen die Geldmittel kommen? Eine Möglichkeit besteht darin, dass ein Darlehen von einem Gesellschafter vergeben wird.
Diese Form heißt auch eigenkapitalersetzendes Darlehen, wobei es absurden Charakter hat. Denn im Falle der Zahlungsunfähigkeit, erhält normalerweise keiner einen Kredit. Das ergibt im wirtschaftlichen Sinne keinen Sinn. Doch bei einem eigenkapitalersetzenden Darlehen ist es genau der Fall. Sollte die GmbH auch andere Kredite aufgenommen haben, so sind sie vorrangig. Das bedeutet, dass das eigenkapitalersetzende Darlehen erst dann zurückbezahlt wird, wenn die anderen Schulden beglichen sind.
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