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Die Rürup-Kommission, die im Jahr 2001 einberufen wurde, um sich mit Fragen in Bezug auf die Sozialversicherung und deren Finanzierbarkeit zu beschäftigen, wurde von Bert Rürup geleitetet, weshalb das Experten-Gremium auch seinen Namen erhalten hat. Ursprünglich hieß es „Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme“. Teilgenommen haben an diesem Gremium nicht nur Universitätsprofessoren, sondern auch Arbeitnehmer und Vertreter der Gewerkschaften. Die Ergebnisse, zu denen die Expertenrunde kam, wurden schließlich im sogenannten Rürup-Bericht präsentiert.
Im Großen und Ganzen widmeten sich die Teilnehmer den Gebieten Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, wobei in Bezug auf die Rentenversicherung empfohlen wurde, das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre anzuheben. Im Bereich der Krankenversicherung einigte man sich darauf, dass die Einnahmeseite gestärkt werden, die Ausgabeseite hingegen stabilisiert werden müsse. In Bezug auf die Pflegeversicherung war man sich einig, dass die Lasten auf alle Generationen verteilt werden müssten. Darüber hinaus sprach man sich für Ausbauung der Selbstbestimmung der Patienten.
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