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Es gibt Leute, die mit ihrem Geld, das sie angespart haben, Immobilien kaufen und dann damit Geld verdienen. Sie vermieten nämlich das Haus oder die Wohnungen, die es enthalten kann. Daraus beziehen sie Mietgeld, das diejenigen zahlen, die in diesem Haus oder in diesen Wohnungen für eine bestimmte Zeit leben. Sollte der Vermieter bzw. der Eigentümer dieses Hauses sich dazu entscheiden, diese Immobilie wieder zu verkaufen, muss er wissen, wie viel dieses Haus noch wert ist. Um den Wert zu ermitteln, muss ein Verfahren angewandt werden, bei dem der Liegenschaftszins eine große Rolle spielt.
Viel mehr muss man sagen, dass es sich dabei nicht um den Liegenschaftszins, sondern um den Liegenschaftszinssatz geht, weil dieser an den nächsten Käufer weitergegeben wird, wenn er ein Hypothekendarlehen aufnimmt. Ermittelt wird der Liegenschaftszinssatz vom Gutachterausschuss anhand vergangener Markttransaktionen. Dabei kann man sich auf die Mieteinnahmen und den Kapitalzinssatz stützen, aus denen man den Liegenschaftszinssatz ableiten kann. In der mathematischen Vorgehensweise wird der Liegenschaftszinssatz so ermittelt, dass der Jahresreinertrag durch den Kaufpreis der Immobilie dividiert wird.
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