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Wenn man eine Wohnung für mehrere Jahre mietet, dann muss man meistens eine Kaution hinterlegen, die der Vermieter zur Sicherheit verlangt. Diese beträgt in der Regel zwei oder drei Monatsmieten und kann eine hübsche Summe ergeben. Sie kann der Vermieter einkassieren, wenn der Mieter seinen monatlichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Viele Vermieter legen jedoch dieses Kautionsgeld auf ein Konto, sodass daraus eine Geldanlage wird, an der der Mieter verdienen kann. Denn für diese Anlage werden von der Bank Zinsen gezahlt, die monatlich zur Anlagesumme, also zur Kaution hinzukommen.
Wenn man dann viele Jahre in dieser Wohnung lebt, kann dabei eine große Summe entstehen, die der Mieter bei der Kündigung des Mietverhältnisses erhält. Diese Form, mit der Kaution umzugehen, wählen die Vermieter deshalb, um ihren Mietern einen Anreiz zu schaffen, lange in dieser Wohnung zu leben und Miete zu zahlen. Auf diese Weise haben beide etwas davon, der Vermieter und der Mieter.
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