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Möchte man beispielsweise eine Eigentumswohnung kaufen, braucht man viel Geld, das bestimmt nicht vorhanden ist. Deshalb muss man die Alternative der Fremdfinanzierung wählen, um die Investition tatsächlich tätigen zu können. Folglich nimmt man ein Darlehen bei einem Kreditinstitut auf, das dafür, dass es eine bestimmte Summe gewährt, ein Entgelt verlangt. Dieses wird in der Finanzsprache auch Zinsen genannt und geht aus drei Faktoren hervor. Einfluss auf die Zinsen haben die Kreditsumme, die Rückzahlungsdauer und der Zinssatz, der in Prozent ausgedrückt wird und als Angebot vom Kreditinstitut unterbreitet wird.
Zinsen und Kreditsumme werden gemeinsam in monatlichen Schritten getilgt, die auch Tilgungsraten heißen. All diese Modalitäten finden ihren Eintrag im Darlehensvertrag, mit dem sich beide Parteien gegen Betrug absichern. Um sich aber Zeit zu sparen, bieten viele Kreditinstitute Musterverträge an, die sich auf deren Webseiten befinden. Der Kreditnehmer kann sich diese herunterladen und sie zu Hause in Ruhe studieren. Kommt er dann zu einer Entscheidung, kann er diesen Mustervertrag ausfüllen und an das Kreditinstitut senden, das innerhalb kurzer Zeit darüber entscheidet, ob der Kredit gewährt wird.
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