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Reformen sind dann notwendig, wenn Fehler und Mängel im System sichtbar werden. Und das wurden sie, als 2001 das Nettorentenniveau von 70 % auf 67 % sank. Es blieb in dieser Situation nichts anderes übrig, als ein Model zur Förderung der privat finanzierten Rente zu entwickeln. Wer das in die Hand nahm, das war der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester. Aus diesem Grund erhielt das Rentenmodell, das er entwickelte, auch die umgangssprachliche Bezeichnung Riesterrente. Die Reform bestand somit darin, dass die Verbraucher dazu gebracht werden sollten, stärker zu sparen und die Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen.
Zwar wurden Rufe laut, dass die Riesterrente nicht das Potential hätte, die Sparneigung zu stärken, doch erste Ergebnisse zeigen, dass das Modell in gewisser Hinsicht Erfolge verzeichnen kann. Wer sich für die Riesterrente interessiert und überlegt, sie ebenfalls in Anspruch zu nehmen, der sollte darauf achten, dass die Auszahlung erst dann erfolgen kann, wenn das 60. Lebensjahr erreicht wird.
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Was die Rente anbelangt, so möchte... mehr
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