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Riestern hat sich wohl wie googlen als umgangssprachliche Bezeichnung für die Anwendung der Riesterrente etabliert. Wer also eine Riesterrente abschließt, was er bei allen Versicherungsunternehmen tun kann, die auf dem Markt der privaten Altersvorsorge aktiv sind, der riestert. Wer also riestert, der wird auch vom Staat belohnt, denn es ist hinreichend bekannt, dass die Riesterrente an Zulagen und Steuervergünstigungen gekoppelt ist. Noch vor einigen Jahren konnten die Steuervergünstigungen in den ersten zwei Jahren nicht geltend gemacht werden, doch auch das änderte sich im Jahr 2008.
Damit fällt die Riesterförderung größer aus und wird umso attraktiver. Wer also noch nicht riestert, der sollte es vielleicht in der Zukunft tun. Schließlich ist die gesetzliche Rente schwächer denn je. Wer noch auf sie hofft, wird als naiv bezeichnet. Das Nettorentenniveau sinkt und sinkt, und die Ampeln sind auf Rot geschaltet. Privat sparen ist jetzt angesagt, und wer privat spart, der sollte es geschickt anstellen – also riestern.
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