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Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in den Jahren 1998 bis 2002 hat Walter Riester inne, nach dem schließlich auch ein staatliches Modell mit dem Zweck der Förderung der privaten Altersvorsorge benannt wurde. Das geschah deswegen, weil Walter Riester dieses Modell konzipierte, welches als Reaktion auf die Reduzierung des Nettorentenniveaus aus dem Jahr 2001 zu verstehen ist. Nun waren alle alarmiert und mussten handeln, um die staatliche Kasse nicht noch weiteren Schwierigkeiten auszusetzen. Nun ist die Riesterrente schon seit mehr als acht Jahren auf dem Markt und konnte sich entgegen aller Kritik behaupten, von der sie anfangs nicht verschont wurde.
Im Grunde genommen ist die Riesterrente eine tolle Sache, denn der Sparer kann sowohl von staatlichen Zulagen profitieren als auch von Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten, die er am Ende des Jahres geltend machen kann. Und auch die Auszahlung der Riesterrente fängt früher an, als es bei der gesetzlichen Rente der Fall ist. Während diese nämlich mit dem 65. Lebensjahrs anfängt, setzt die Riesterrente mit der Vollendung des 60. Lebensjahres ein.
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