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Im Jahr 2001 kam es zu einem Experten-Gremium, das von Ulla Schmidt vertreten wurde. Die Arbeit, an der sich Universitätsprofessoren, Arbeitnehmer als auch Vertreter der Gewerkschaften beteiligten, kam schließlich im August des Folgejahres zum Ende. Worüber debattiert wurde, das war die Sozialversicherung und deren Finanzierbarkeit. Deshalb erhielt dieses Gremium auch den Namen „Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme“, wurde dann jedoch in Rürup-Kommission umbenannt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der Wirtschaftsweise Bert Rürup den Vorsitz innehatte.
Deswegen erhielt auch der Abschlussbericht ebenfalls den Namen des Vorsitzenden. Inhalt des Rürup-Berichts waren schließlich Vorschläge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. In Bezug auf die Rentenversicherung einigte sich die Experten-Runde schließlich darauf, dass die Umlagefinanzierung beibehalten werden solle. Dafür haben sie sich für die Anhebung des Renteneintrittalters von 65 auf 67 entschieden. Was die Krankenversicherung anbelangt, so stand die Stärkung der Einnahmeseite und die Stabilisierung der Ausgabenseite im Vordergrund.
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