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Bert Rürup ist ein Workaholic, wie er im Buche steht. Neben der Tätigkeit als Universitätsprofessor in Darmstadt und der des Wirtschaftsweisen, fungiert er darüber hinaus in anderen Expertengremien. Zweifelsohne nimmt er immer eine Schlüsselstellung ein, was natürlich mit seinem enormen Wissen im Bereich der Volkswirtschaft in Verbindung steht. Ein solches Experten-Gremium wurde sogar nach ihm benannt, obwohl es ursprünglich den Namen „Kommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme“ trug.
Beteiligt haben sich daran aber nicht nur Universitätsprofessoren vom Schlage eines Bert Rürup, sondern auch Arbeitnehmer als auch Vertreter der Gewerkschaften. Nach einem knappen Jahr Arbeit kam die Expertengruppe im August 2002 zum Ende und legte den sogenannten Rürup-Bericht vor, in dem die Ergebnisse präsentiert wurden. Diese bezogen sich auf Fragen hinsichtlich der Renten-, Kranken- und der Pflegeversicherung. Was die Rentenversicherung anbelangt, so einigten sich die Teilnehmer darauf, die Umlagefinanzierung der gesetzlichen Rente beizubehalten. Dafür sollte aber das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre angehoben werden.
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