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Experten-Gremien werden immer wieder mal einberufen, weil es nicht selten vorkommt, dass die Politik Probleme lösen muss. Ein großes Problem stellt aber schon seit Langem die Sozialversicherung dar, über deren Finanzierung geredet werden muss. Und das wurde es auch im Zeitraum von 2001 und 2002, als Universitätsprofessoren, Arbeitnehmer und Vertreter der Gewerkschaften zusammentrafen. Einer von ihnen, der auch noch den Vorsitzt innehatte, war kein anderer als Bert Rürup, der Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre aus Darmstadt. Im Großen und Ganzen hat sich die Expertenrunde darauf verständigt, in Bezug auf die Rentenversicherung, das System der Umlagefinanzierung beizubehalten und keine Änderungen vorzunehmen.
Geändert wurde jedoch etwas am Renteneintrittsalter, das nach Meinung der Experten von 65 auf 67 Jahre angehoben werden sollte. Was die Krankenversicherung betrifft, so einigte sich die Runde darauf, dass die Einnahmeseite gestärkt und die Ausgabenseite stabilisiert werden sollte. In dieser Hinsicht wurden auch zwei Modelle vorgestellt, nämlich die Bürgerversicherung und die Kopfpauschale.
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