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Es gibt Menschen, die nicht mehr gerne Leben und glauben dadurch ein Geschäft machen zu können. Sie möchten eine Lebensversicherung abschließen und ihren Angehörigen zum ganz großen Geld zu verhelfen, indem sie sich das Leben nehmen. Denn Inhalt der Lebensversicherung ist, dass den Angehörigen des Versicherungsnehmers eine Geldsumme ausgezahlt wird, wenn dieser während der Laufzeit stirbt. Im Gegenzug sind vorher jeden Monat Beiträge zu leisten, auf deren Höhe sich beider Parteien vor Vertragsabschluss einigen.
Allerdings wird die Prämie nicht gezahlt, wenn der Versicherungsnehmer Selbstmord begeht. Das bleibt ausgeschlossen, sodass keiner glauben soll, dass er mit der Lebensversicherung naiv Geschäfte machen kann. Denn der Selbstmord würde dazu genutzt werden, seine Familie zu bereichen. Das würden vor allem diejenigen ausnutzen, deren Lebenserwartung sehr gering ist. Da man sowieso stirbt, kann man wenigstens Profit daraus schlagen, hieße dann das Motto. Aus diesem Grund wird der Selbstmord als Bedingung für die Zahlung einer Prämie von Vornherein ausgeschlossen.
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