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Das, was ein Swap ist, wird in der Umgangssprache als Tausch bezeichnet. In der Wirtschaft wird unter einem Swap die Vereinbarung zweier Parteien verstanden, in Zukunft Zahlungsströme auszutauschen. Gegenstand der Vereinbarung ist vor allem die Art und Weise, wie die Zahlungen berechnet werden. Aber auch der Zeitpunkt, zu dem die Zahlung fließen soll, spielt ebenfalls eine große Rolle. Deswegen wird auch der Unterschied, der zwischen einem Kassa- und einem Terminkurs entsteht, Swapssatz genannt. Die Berechnung des Swapsatzes erfolgt nach einer Formel aus der Finanzmathematik, die aus mehreren Variablen besteht, die gegen individuelle Werte eingetauscht werden müssen.
In die Rechnung spielen aber auch mehrere zukünftige Marktwerte hinein. Swaps werden deshalb ausgehandelt, weil sie eine günstige Möglichkeit bieten, sich gegen eine ungünstige Entwicklung der Geldmarktzinssätze abzusichern. Diese werden vor allem durch die Geldpolitik der Zentralbank bestimmt, die einen Leitzins festsetzt. An diesem orientieren sich auch die Geschäftsbanken, weil sie zu diesem Zinssatz von der Zentralbank Geld erhalten, wenn sie welches brauchen.
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