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Die private Krankenversicherung ist das Gegenstück zur gesetzlichen Krankenversicherung, die viel öfter albgeschlossen wird. Das liegt daran, dass die gesetzliche Krankenversicherung eine Pflichtversicherung ist, sodass jeder zum Versicherungsnehmer wird, der einen Arbeitsplatz hat, sofern es sich nicht um eine geringfügige Beschäftigung handelt. Deshalb können nur bestimmte Personengruppen die private Krankenversicherung abschließen, zu denen Selbständige, Freiberufler und schließlich Beamte bzw. Angestellte im öffentlichen Dienst gehören. Sie genießen einige Privilegien und profitieren von höheren Leistungen der Krankenkassen, müssen aber auch in der Regel höhere Beiträge leisten.
Das hängt damit zusammen, dass die Beiträge nicht nach dem Einkommen gemessen werden, sondern nach Tarifen. Die Tarifen staffeln sich nach bestimmten Gruppen, deren Abstufung von den drei Faktoren Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand abhängt. Junge Leute und solche, deren Gesundheit nicht angeschlagen ist, profitieren von günstigen Tarifen. Auch Frauen haben in Bezug auf die Tarife Männern gegenüber einen Vorteil.
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