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Vorfälligkeitsentgelt oder Vorfälligkeitsentschädigung wird immer dann fällig, wenn ein Darlehensnehmer frühzeitig seinen Kredit mit fester Laufzeit ablösen will. Das Vorfälligkeitsentgelt wird dann von der zuständigen Bank bzw. der Sparkasse berechnet, um den entstehenden Zinsschaden zu minimieren. Das Vorfälligkeitsentgelt setzt sich aus vereinbartem Zins und der Wiederanlage bestimmter Pfandbriefe oder aber durch die Differenz bei einer Neuausleihung. Die erste Methode, um ein Vorfälligkeitsentgelt zu berechnen, heißt Aktiv-Passiv-Methode; die zweite Methode heißt Aktiv-Aktiv-Methode.
Banken wählen jedoch meist für das Vorfälligkeitsentgelt die Aktiv-Passiv-Methode. Als Kreditnehmer und Schuldner kann man sich jedoch das Vorfälligkeitsentgelt selber errechnen, indem man den Kreditrechner benutzt. Dieser wird im Internet auf manchen Portalen sogar kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu finden ist er aber auch auf den Homepages der jeweiligen Finanzdienstleister.
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