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Walter Riester gehört vielleicht nicht zu den erfolgreichsten Politkern der deutschen Geschichte und ist auch vielleicht nicht der bekannteste, dennoch konnte er sich durch sein Rentenmodell verewigen, was schon darauf zu begründen ist, dass das Modell seinen Namen trägt. Walter Riester selbst war von 1998 bis 2002 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, zu einem Zeitpunkt also, als die gesetzliche Rente unter besonderem Druck stand. Denn das Nettorentenniveau sank im Jahr 2001 von 70 % auf 67 %, sodass die Politik in irgendeiner Weise reagieren musste.
Es kam schließlich zur der Entwicklung der Riesterrente, die sich durch staatliche Förderung auszeichnet. Denn der Staat garantiert Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten, von denen der Bürger dann profitiert, wenn er sich selbständig um die Altersvorsorge kümmert. Zu beachten ist bei der Riesterrente lediglich, dass die Auszahlungen lebenslang erfolgen, weil es sich nämlich um eine Leibrente handelt. Eine Teilauszahlung ist zwar möglich, doch kann sie maximal 30 % des ganzen Volumens ausmachen.
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