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Wenn man einen Kredit aufnimmt, hat man normalerweise Zinsen zu zahlen, und zwar zusammen mit der Kreditsumme in monatlichen Raten. Nun kann man sparen, indem man einen Kredit mit einem Disagio aufnimmt, womit die Nominalzinsen niedriger ausfallen. Denn als Disagio wird in der Finanzsprache der Abschlag von einem Nennwert bezeichnet, und es ist der Gegenpart vom sogenannten Agio. Das Disagio wird in Prozent ausgedrückt, was dann für die Berechnung des Zinsertrags bezahlt wird. Denn von dem Ertrag der Zinsen wird der Disagio abgezogen, was für den Kreditnehmer bedeutet, dass er weniger Entgelt zahlen muss.
Das Disagio kann auch als vorausbezahlte Zinsen bezeichnet werden, weil man sich vorab mit dem Kreditgeber auf einen niedrigeren Zinssatz vereinbart hat. Dadurch fallen auch die monatlichen Tilgungsraten niedriger aus, was für den Kreditnehmer von Vorteil ist. Wer weitere Fragen dazu hat, was ein Disagio ist, sollte sich im Internet bei speziellen Finanzlexika nach Informationen suchen.
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