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Es gibt nicht wenige Menschen, die über ihren Krankenversicherungsträge schimpfen. Und in der Tat haben die gesetzlichen Krankenkassen in letzter Zeit viel Kritik abbekommen, was damit zusammenhängt, dass sie schon seit Langem immer mehr Leistungen kürzen. So manch einer möchte in die private Krankenversicherung wechseln, um von besseren Leistungen zu profitieren. Doch der Wechsel ist nicht gestattet, solange nicht bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Um sich privat versichern zu können, muss man einen bestimmte Status aufweisen.
Deshalb können alle Selbständigen, Freiberufler, Beamte und Großverdiener, die im Jahr ein höheres Bruttoeinkommen als 45.900 Euro erzielen, eine private Krankenversicherung abschließen. Alle anderen Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz an die Sozialversicherung gebunden ist, müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Wenn man dann aber doch ein Bruttoeinkommen erzielt, das ausreicht, um sich von der Sozialversicherung loslösen zu können, dann kann man den Wechsel vollziehen, jedoch nicht vergessen, dass bei der Kündigung der gesetzlichen Krankenversicherung eine zweimonatige Kündigungsfrist zu beachten ist.
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