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Hypothesen sind in der Wissenschaft üblich und dienen als Methoden, zur Erkenntnis zu gelangen bzw. neue Entdeckungen zu machen. Ein Hypothese ist die Wissensklufthypothese, welche 1970 beschrieben wurde. Entwickelt wurde die Wissensklufthypothese von den drei Wissenschaftlern Phillip J. Tichenor, George A. Donohue und Clarice N. Olien. Die drei Wissenschaftler stellen die Hypothese auf, dass die strukturelle Ungleichverteilung von Wissen im Grunde genommen den Massenmedien geschuldet ist. Die Wissenskluft zwischen Menschen, die einen höheren und einen niedrigen sozioökonomischen Status haben, wird größer, wenn der Informationsfluss durch die Massenmedien beschleunigt wird.
Folglich bringen ohnehin gebildete Menschen eine bessere Voraussetzung mit, sich Wissen anzueignen. Diejenigen, die weniger gebildet sind, haben es um einiges schwerer, sich Wissen anzueignen. Damit kommt es zu sozialen Problemen in einer Gesellschaft. Ein weiteres Problem, welches sich aus der Wissensklufthypothese ergibt, ist, dass durch die steigende Wissenskluft das demokratische Grundprinzip der freien Information untergraben wird.
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